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Adalbert-Stifter-Schule Nürnberg

Grund- und Mittelschule

Radtour II: Hersbrucker Schweiz

 

Von den gefahrenen Kilometern her müssen wir zwar noch etwas trainieren, aber ich bin sicher mit solchen Jungs wie euch kommen wir auch nach Regensburg. Großes Kompliment! Ihr wart echt klasse!

Die Route war diesmal auch noch um einiges anspruchsvoller: Von Hersbruck über Eschenbach ins Hirschbachtal, bei Fischbrunn hoch auf die Hersbrucker Alb bis Neutras. Von dort ins Etzelbachtal und über Pommelsbrunn und den Happurger Baggersee zurück nach Hersbruck. Was wir dabei durch konkrete Er-Fahrung gelernt haben und vielleicht ja auch in irgendeiner Form auf den Quali vorbereitet:

Dass man im Frühling bei so einem Wetter (Sonne pur) die größte Vielfalt an zarten Grüntönen der sprießenden Natur erlebt

Dass man erst mal 30 Minuten nur bergauf fahren muss, um 5 Minuten nur bergab fahren zu können

Dass man dabei auch so wichtige Wörter wie Krötenzaun, Kletterfels, Eselstall, Akelei oder Pferdekoppel lernen kann

Dass wir „Glück im Unglück“ hatten, weil manche „mehr Glück als Verstand“ haben, denn der Sturz vom Rad (diesmal waren Gheni und Tiberiu betroffen) ging glimpflich ab (diese Redewendungen sind speziell für deine Sammlung, Tiberiu!)

Dass in steinzeitlichen Höhlen wie dem Osterloch heute keine Bären mehr leben und Ghenis Angst damit völlig unbegründet war

Dass ein Gewässer wie der Happurger Baggersee im Mai noch ganz schön frisch sein kann und nur wenige Leute auf die Idee kommen, darin zu baden

 

An dieser Stelle sei auch ein Gruß an dich erlaubt, Yalun, wo auch immer du dich gerade aufhältst. Wir hätten dich gerne dabei gehabt!

 

Text: Harald Ruck

Fotos: Nattawut Somphor

Aktualisiert (Mittwoch, den 01. Juni 2016 um 07:27 Uhr)